Wie strukturieren und speichern wir Millionen von Daten?
Stell dir vor, du hast eine Schule mit 1000 Schülern. Wenn du deren Daten auf Zettel schreibst, findest du nie wieder jemanden. Ein normales Textdokument ist auch nicht viel besser.
Wir brauchen ein System, das Daten strukturiert speichert, sodass wir sie in Millisekunden durchsuchen, sortieren und verknüpfen können. Dafür nutzen wir Relationale Datenbanken.
In einer relationalen Datenbank werden alle Daten in Form von Tabellen (in der Fachsprache: Relationen) organisiert.
Was ist in der Datenbankwelt mit dem Fachbegriff "Relation" gemeint?
Du hast alle fünf Teilaufgaben abgeschlossen. Nutzt die folgende Übersicht, um eure Ergebnisse gemeinsam im Plenum zu besprechen.
Vergleicht eure Lösungswege und begründet die richtigen Antworten.
Frage: Was bedeutet der Fachbegriff „Relation“?
Ergebnis: Eine strukturierte Datentabelle mit Spalten und Zeilen.
Aufgabe: Ordne Klasse, Attribut und Objekt den passenden Datenbankbegriffen zu.
Ergebnis: Klasse → Tabelle, Attribut → Spalte, Objekt → Zeile bzw. Datensatz.
Aufgabe: Ordne den Beispielwerten passende SQL-Datentypen zu.
Ergebnis: „Anna-Maria“ → VARCHAR, 42 → INTEGER, „w“ → CHAR, „2008-05-12“ → DATE.
Frage: Welches Attribut eignet sich am besten als Primärschlüssel für Personen?
Ergebnis: Die Personalnummer, weil sie jeden Datensatz eindeutig identifiziert.
Aufgabe: Lies das Schema der Tabelle
Videospiel.
Ergebnis: Relationsname → Videospiel, Primärschlüssel → Spiel_ID, maximale Titellänge → 100 Zeichen.