Grundlagen relationaler Datenbanken
Aufgabe 1
Finde heraus, wie eine Datenbank Klassen, Objekte und Attribute speichert.
Entdecken
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1000 Schülerinnen und Schüler auf Zetteln oder in einem Textdokument – so lässt sich nichts schnell durchsuchen, sortieren oder verknüpfen.
Eine relationale Datenbank speichert Daten deshalb strukturiert in Tabellen. Der Fachbegriff dafür lautet Relation.
Checkpoint
Was ist mit dem Fachbegriff „Relation“ gemeint? Wähle die passende Aussage aus.
Übertragen
Von Java in die Datenbank
Du kennst Klassen, Objekte und Attribute aus der Programmierung. Eine Datenbank speichert genau diese Struktur – nur mit anderen Namen.
| Datensatz | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| bab | Baumbart | Berta | M | Ph | |
| sch | Schmidt | Peter | D | E |
Wähle die Tabellenüberschrift, eine Spaltenüberschrift oder eine Zeile aus, um die Erklärung zu sehen.
Begriffe übertragen
Übertrage die Begriffe aus der Programmierung in die Datenbanksprache. Die interaktive Tabelle hilft dir dabei.
Hilfe 1
Die drei gesuchten Wörter stehen in den Erklärungen der interaktiven Tabelle.
Hilfe 2
Überlege bei jeder Zeile: Beschreibt der Java-Begriff den Bauplan, eine einzelne Eigenschaft oder ein konkretes Ding?
Hilfe 3
Klasse → Tabelle. Attribut → Spalte. Ein Objekt steht in einer Zeile; dafür sagt man auch Datensatz.
Verstehen
SQL-Datentypen
Wie in Java (int, String) legt auch SQL für jede Spalte fest, welche Art von Werten sie aufnimmt. Die Namen sind nur etwas anders.
Die vier SQL-Datentypen
INTEGER- Ganze Zahlen, zum Beispiel Alter oder IDs. Entspricht
int. VARCHAR(n)- Text mit variabler Länge, höchstens
nZeichen, zum Beispiel ein Vorname. EntsprichtString. CHAR(n)- Text mit fester Länge
n. Kürzerer Text wird mit Leerzeichen aufgefüllt. DATE- Ein Datum im Format
YYYY-MM-DD.
Datentypen zuordnen
Ordne jedem Beispielwert den passenden SQL-Datentyp zu. Schreibe nur den Namen des Datentyps.
Hilfe 1
Frage dich zuerst: Ist der Wert Text oder eine Zahl?
Hilfe 2
Zwei der vier Werte sind Text. Unterscheide sie danach, ob ihre Länge fest ist oder wechseln kann.
Hilfe 3
„Anna-Maria“ ist variabler Text, 42 eine ganze Zahl, „w“ genau ein Zeichen, '2008-05-12' ein Datum.
Anwenden
Der Primärschlüssel
Zwei Personen heißen „Leon Müller“ und haben am selben Tag Geburtstag. Woran erkennt die Datenbank, wer von beiden gemeint ist?
Die zwei Regeln des Primärschlüssels
- UNIQUE: Der Wert kommt in der Spalte nur ein einziges Mal vor.
- NOT NULL: Das Feld darf nie leer bleiben.
Deshalb nimmt man dafür oft eigens vergebene Nummern wie eine Schüler-ID oder eine Kundennummer.
Finde den Schlüssel
Welches Attribut eignet sich am besten als Primärschlüssel der Tabelle Personen? Wähle genau eine Antwort aus.
Hilfe 1
Prüfe jede Möglichkeit mit den beiden Regeln UNIQUE und NOT NULL.
Hilfe 2
Ein Primärschlüssel darf sich nicht ändern und darf nie fehlen.
Hilfe 3
Namen wiederholen sich, E-Mail-Adressen können wechseln oder fehlen – eine eigens vergebene Nummer nicht.
Übertragen
Ein CREATE-TABLE-Schema lesen
Mit CREATE TABLE legt SQL das Gerüst einer Tabelle an: Name, Spalten, Datentypen und Primärschlüssel.
CREATE TABLE Videospiel (
Spiel_ID INTEGER PRIMARY KEY,
Titel VARCHAR(100),
Erscheinungsjahr INTEGER,
Preis_in_Cent INTEGER
);
Schema auswerten
Lies die drei Angaben direkt aus dem Code ab.
Hilfe 1
Alle drei Antworten stehen wörtlich im Code.
Hilfe 2
Hinter CREATE TABLE steht der Name der Relation, PRIMARY KEY markiert das eindeutige Attribut.
Hilfe 3
VARCHAR(100) bedeutet: Text mit höchstens 100 Zeichen.
Sichern
Abschlussquiz
Kreuze alle richtigen Antworten an. Bei manchen Fragen sind mehrere Antworten richtig.
Sicherungsblatt zu Aufgabe 1
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Abschlussansicht
Deine vollständige Auswertung
Hier siehst du alle sechs Lernschritte mit deiner Eingabe und dem richtigen Ergebnis.