Finde heraus, wo KI in deinem Alltag steckt, vervollständige eine Definition und teste ein lernendes System.
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Ist das KI?
KI im Alltag einschätzen
ToasterTaschenrechnerChatbotSelbstfahrender KleinbusSaugroboterGesichtserkennung in der KameraSprachassistentVideo- und Social-Media-Apps
Entscheide für jedes Bild, wie oft darin KI-Systeme stecken. Wähle unter jedem Bild eine Stufe von 1 (auf keinen Fall) bis 4 (sehr oft/immer).
Hilfe 1: Worauf achten?
Überlege bei jedem Gerät: Muss es etwas erkennen, verstehen oder vorhersagen – oder führt es nur feste Befehle aus?
Hilfe 2: Zwei Gruppen
Geräte, die Bilder, Sprache oder Verhalten auswerten, nutzen meist KI. Geräte, die nur nach festen Rechen- oder Zeitregeln arbeiten, brauchen keine.
Hilfe 3: Teillösung
Der Taschenrechner arbeitet ohne KI (1), der einfache Toaster fast immer ohne KI (2). Chatbot, selbstfahrender Kleinbus und Sprachassistent nutzen sehr oft KI (4).
Bemerkung zu Künstlicher Intelligenz und deren Einsatz
Künstliche Intelligenz beschreibt Systeme, die nach bestimmten Verfahren funktionieren. Manche Geräte funktionieren nur mit KI-Systemen, andere können mit oder ohne. Bei anderen macht ein Einsatz von KI-Systemen keinen Sinn.
Musterlösung mit Begründungen
Was ist KI?
Eine Definition für KI
Ergänze den Merksatz: Ziehe passende Wortkarten in die Lücken oder tippe erst eine Karte und dann eine Lücke an. Nicht alle Wörter werden gebraucht.
Notiere den Merksatz in dein Heft.
Hilfe 1: Wortart
Lies jeden Satz ganz. Überlege, ob in der Lücke ein Nomen, ein Verb oder ein Adjektiv fehlt.
Hilfe 2: Satz für Satz
Der erste Satz sagt, was KI tut. Der dritte Satz nennt, was KI-Systemen fehlt. Der letzte Satz sagt, dass es keine einheitliche Beschreibung gibt.
Hilfe 3: Erster Satz
Der erste Satz lautet: „Künstliche Intelligenz beschreibt Systeme, die mit Hilfe einer Wissensbasis u. a. menschliches Denken simulieren.“
Ein lernendes System
Fröhlich oder traurig?
Bearbeite die Aufgabe auf dieser eingebetteten Website. Beantworte anschließend die Fragen unter der Website.
Scrolle im eingebetteten Fenster unter das Zeichenfeld. Dort ist der Erfahrungsschatz abgebildet.
Hilfe 2: Zahlen vergleichen
Addiere die Prozentzahlen für „Fröhlich“ und „Traurig“ bei einer deiner Zeichnungen.
Hilfe 3: Teillösung
Das System vergleicht nur Striche und Formen mit seinen Beispielbildern. Was ein Mund ist, weiß es nicht.
Merke: Ein lernendes System bildet aus Beispielen, den Trainingsdaten, seinen Erfahrungsschatz. Damit ordnet es neue Eingaben einer Kategorie zu und berechnet für jede Kategorie eine Wahrscheinlichkeit.
Fehlende Erfahrung
Das System macht Fehler
Bearbeite die Aufgabe auf dieser eingebetteten Website. Beantworte anschließend die Fragen unter der Website.
Alle Trainingsbilder zeigen aufrechte Gesichter aus Kreisen und einem Bogen.
Hilfe 2: Gans und Schnecke
Achte darauf, ob die Linien der Zeichnung eher nach oben oder nach unten gebogen sind.
Hilfe 3: Teillösung
Ein Gesicht auf dem Kopf hat einen nach unten gebogenen Mund. Genau so sehen die „traurigen“ Trainingsbilder aus.
Merke: Ein lernendes System kann nur so gut sein wie sein Erfahrungsschatz. Fehlen passende Beispiele, ordnet es Eingaben trotzdem einer bekannten Kategorie zu – und liegt dabei oft falsch.
Verbesserungen
Das System verbessern
Bearbeite die Aufgabe auf dieser eingebetteten Website. Beantworte anschließend die Fragen unter der Website.
Ein lernendes System kann nur mit dem arbeiten, was in seinen Trainingsdaten vorkommt.
Hilfe 2: Vorschläge prüfen
Frage bei jedem Vorschlag: Bekommt das System dadurch mehr oder vielfältigere Beispiele?
Hilfe 3: Teillösung
Das Löschen der Trainingsbilder verschlechtert das System. Ein Taschenrechner lernt nicht aus Beispielen.
Abschluss
Das Wichtigste sichern
KI-Systeme stecken in vielen Alltagsgeräten, zum Beispiel in Sprachassistenten, in der Gesichtserkennung und in Empfehlungen von Video-Apps. Ein Taschenrechner arbeitet dagegen ohne KI.
Künstliche Intelligenz beschreibt Systeme, die mit Hilfe einer Wissensbasis u. a. menschliches Denken simulieren. Sie sind programmierbar, haben aber weder Emotionen noch Bewusstsein.
Ein lernendes System bildet aus Trainingsdaten seinen Erfahrungsschatz und ordnet neue Eingaben mit einer Wahrscheinlichkeit einer Kategorie zu.
Fehlen passende Beispiele, macht das System Fehler. Mehr und vielfältigere Trainingsdaten oder zusätzliche Kategorien können es verbessern.
Abschlussquiz
0 von 6 Fragen vollständig richtig
Quellen und Lizenz
Grafiken in Reiter 1: eigene Zeichnungen. Die Auswahl der Beispiele folgt dem Arbeitsblatt „Ist das schon KI? – Einführung in künstliche Intelligenz“ (FWU).